Wie man sich vor KI-Ferienwohnungsbetrug schützt: Gastbeitrag für Focus online

Gebucht, bezahlt, betrogen: Es ist wieder Urlaubssaison – und das ruft zwangsläufig auch #Cyberkriminelle auf den Plan. Denn jedes Jahr fallen Tausende Urlauber auf gefälschte #Ferieninserate herein, wobei das Grundprinzip immer wieder erschreckend simpel ist: Kriminelle erstellen täuschend echte Angebote für Wohnungen, die entweder gar nicht existieren oder über die sie keine Verfügungsgewalt besitzen. Was früher noch durch schlechtes Deutsch oder schlecht retuschierte Bilder auffiel, ist heute kaum noch von seriösen Angeboten zu unterscheiden, weil #KI mittlerweile fehlerfreie Texte und fotorealistische Wohnungsbilder erzeugt.

Das Einnahmemodell der Täter basiert darauf, Interessenten so schnell wie möglich von den gesicherten Zahlungswegen der großen Buchungsplattformen wegzulocken, da nur außerhalb dieser geschlossenen Systeme eine Rückbuchung für einmal gezahlte Wohnungsmieten unmöglich wird. Durch künstlich erzeugten Zeitdruck, gefälschte Bewertungen und vermeintlich günstige Preise, die attraktiv genug wirken, um Misstrauen zu zerstreuen, wird die rationale Prüfung des Angebots gezielt sabotiert, bevor das Geld per Überweisung oder Kryptowährung unwiderruflich vom Konto des Opfers abfließt. Auch das ist eine Form von Social Engineering.

Wer sich schützen will, braucht deshalb keine technischen Spezialkenntnisse, sondern lediglich die Bereitschaft, kurz innezuhalten und drei Dinge zu tun: die angegebene Wohnungsadresse in einem Kartendienst verifizieren, Fotos per Bildersuche auf Herkunft prüfen und konsequent innerhalb des Bezahlsystems der #Buchungsplattform bleiben. Diese wenigen Minuten Aufwand entziehen den Cyberkriminellen ihre Geschäftsgrundlage und schützen zugleich die Urlaubskasse davor, sabotiert zu werden: https://www.focus.de/reisen/ki-betrug-bei-ferienwohnungen-darauf-sollten-sie-achten_5e628ed6-df90-45f1-8059-6b6b7daac0f2.html

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