Neues Leitinterview in der aktuellen GIT SICHERHEIT: „Zwischen Krieg und Frieden“

„Zwischen Krieg und Frieden“ lautet der Titel des Leitinterviews in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „GIT SICHERHEIT“. Und in der Tat geht es im Gespräch um eine neue Sicherheitsrealität, in der klassische Kategorien zunehmend an Trennschärfe verlieren.

Beispiele der letzten Monate sind Drohnenüberflüge über sensible Orte, digitale #Spionage, verdeckte Einflussoperationen und der Einsatz von sogenannten „Wegwerf-Agenten“ – Phänomene, die seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die #Ukraine auch in Deutschland spürbar zunehmen. Während die Politik mit Gesetzen und erweiterten Befugnissen für die Sicherheitsbehörden reagiert, geraten Unternehmen und Betreiber Kritischer Infrastrukturen unter Zugzwang, ihre Sicherheitsarchitektur grundlegend und möglichst schnell zu modernisieren, ohne dass durchgängig Best Practices vorhanden wären.

Die 2020er-Jahre sind ein Jahrzehnt der #Resilienz, indem zivile und militärische Sphären ineinandergreifen und Betroffene einem dauerhaften Zustand latenter Bedrohung ausgesetzt sind. Dabei wird bewusst unterhalb der Schwelle eines offenen militärischen Angriffs operiert, indem eine flexible Kombination verdeckter, asymmetrischer, digitaler und psychologisch wirkender Methoden eingesetzt wird, die Konfliktziele verfolgen, ohne den völkerrechtlichen Kriegsfall in der EU auszulösen.

Die analytische Konsequenz daraus ist unbequem, aber klar: #Sicherheit muss als integrierte Resilienz gedacht werden – als Zusammenspiel von physischem und digitalem Schutz, Lagebild, Prävention und Reaktionsfähigkeit. Gerade weil Unsicherheit, Irritation und Angst nicht nur Nebenwirkungen, sondern strategische Ziele hybrider Vorgehensweisen sein können, wird die Fähigkeit, Störungen schnell einzuordnen und handlungsfähig zu bleiben, zum entscheidenden Faktor für Unternehmen, kritische Infrastrukturen und den Staat selbst:

https://git-sicherheit.de/de/topstories/hybride-angriffe-und-drohnen-neue-bedrohungslage-fuer-deutschlands-unternehmen-und-kritische-infrastrukturen

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