Kritische Kaskadeneffekte beherrschen: Resilienz-Engineering für das Kritis-Dachgesetz

Kritische #Kaskadeneffekte beherrschen lernen: Mit dem Ende Januar 2026 im Bundestag beschlossenen #KRITIS-Dachgesetz wird die EU-CER-Richtlinie in deutsches Recht überführt – der Rechtsrahmen steht damit zwar, doch wirkliche Versorgungssicherheit entsteht nicht allein durch Paragrafen. Der zentrale Engpass ist nun die Umsetzung: Denn wenn es ausschließlich bei betreiberbezogenen Mindestpflichten bleibt, droht eine schematische Abarbeitung, die die tatsächliche Systemwirkung von KRITIS-Ausfällen verfehlt.

Der Kernpunkt ist dabei die Beherrschung kritischer Kaskadeneffekte: Infrastrukturen sind eng gekoppelt, und besonders gefährlich wird es, wenn Vorleistungen der #Urproduktion ausfallen – zuvorderst die Versorgung mit #Strom. Der Sabotagevorfall in Berlin Anfang Januar 2026 hat deutlich gezeigt, wie schnell aus einem physischen Ereignis ein mehrtägiger Dominoeffekt wird: Heizung und Warmwasser fallen mit aus, Koordination leidet, Priorisierung wird zum Kraftakt – gerade dann, wenn digitale Kommunikationsprozesse nicht zuverlässig verfügbar sind.

Als Konsequenz brauchen wir ein hybrides Resilienz-Engineering, das nicht nur Eintrittswahrscheinlichkeiten senkt, sondern Ausbreitung, Schadensausmaß und Wiederanlaufzeit systematisch mitdenkt. Die zentrale Botschaft bei der Umsetzung des neuen Dachgesetzes sollte deshalb lauten: KRITIS-Schutz muss als lernendes, sektorübergreifendes System organisiert werden, weil hybride Bedrohungen wie #Sabotage, Cyber und Desinformation genau ebenjene Schnittstellen zwischen den Sektoren gezielt ausnutzen:

https://background.tagesspiegel.de/energie-und-klima/briefing/kritische-kaskadeneffekte-beherrschen-resilienz-engineering-fuer-das-kritis-dachgesetz

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