Die neue Datenkolumne ist da: Was hat es eigentlich mit dem neuen Rabbit R1 auf sich?

Wochenende ist Datenkolumne-Zeit!
Der ganz große Hype um KI ist zurzeit definitiv nicht mehr ChatGPT, sondern „Rabbit R1“, quasi eine der ersten Gadgetisierungen von künstlicher Intelligenz. Wenn selbst der Microsoft CEO den kleinen orangen Handheld für genauso revolutionär wie das iPhone hält, ist dies für uns ein definitiver Grund, einen näheren Blick auf das jüngst vorgestellte „Large Action Model“ zu werfen. Was das Revolutionäre daran ist? Ganz einfach: Wo der tatsächliche Aktionsradius von Anwendungen wie ChatGPT trotz Sprachfunktion eher beschränkt und passiv und immer an das Smartphone gekoppelt war, erhält man mit dem R1 für 199 USD (wenn man denn einen bekommt) einen physischen KI-Begleiter für die Hosentasche mit Touch, schwenkbarer Kamera, Mikrofonen, einem Bedienknopf und Drehrad.
Im Gegensatz zu ChatGPT soll Rabbit das Internet durchsuchen und sogar bedienen können. So soll es zum Beispiel möglich sein, das System mit der Aufgabe zu betrauen, ein Hotel und einen Flug für einen bestimmten Zeitraum zu suchen und nach Bestätigung des Nutzers sogar die Buchung auslösen zu können. Darüber hinaus soll das Assistenzsystem in der Lage sein, vom Nutzer zu lernen. Hierfür steht eine PC-Anwendung zur Verfügung, die die Mausbewegungen und Tastatureingaben von Nutzern verfolgen kann und sich mit der Rabbit-KI verbindet. Anhand der ausgeführten Nutzeraktionen lernt das System die entsprechenden Interaktionen und kann sie später selbstständig ausführen. Mit all diesen KI-Funktionen wollen die Entwickler letztlich sogar nichts anderes als klassische Apps und vielleicht sogar das Smartphone komplett ersetzen.

Ob sich ein solches System durchsetzen wird und überhaupt das zu halten mag, was es verspricht, bleibt abzuwarten. Möglicherweise werden solche KI-Begleiter aber eine neue Anwendung sein, die uns in Zukunft ähnlich omnipräsent im Alltag begleiten könnte wie die Smartphones es schon seit Jahren erfolgreich tun. Zumindest eines ist klar: Die Kund:innen rennen dem R1 zurzeit mindestens genauso hinterher wie dem ersten iPhone.
https://www.weser-kurier.de/thema/datenkolumne/

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