Warum „Bitte nicht halluzinieren“ bei KI nichts bringt: Neuer Gastbeitrag für FOCUS online

Wie man sich wirklich sinnvoll vor #KI-#Halluzination schützt: Schön wäre es, wenn wir mit einer einfachen Bitte eines der gravierendsten Probleme rund um die alltägliche Nutzung von #LLMs lösen könnten – doch die Praxis sieht leider anders aus.

So manche #AI User versuchen nach wie vor, KI-Halluzinationen mit einer einfachen Anweisung im Prompt zu verhindern. Das Problem dabei ist nur: Sprachmodelle wie ChatGPT, Claude, Gemini und Co. suchen keine „Wahrheit“, sondern berechnen nur, welches Wort statistisch am plausibelsten als nächstes folgt. Ein innerer „Wahrheitsdetektor“, der sich auf Zuruf einschalten ließe, existiert schlichtweg nicht – denn ansonsten würden die Anwendungen von sich aus schon nicht „halluzinieren“ – und gäbe es eine solche KI, würde sie genau aufgrund dieser Eigenschaft innerhalb kürzester Zeit alle anderen Modelle aus dem Markt drängen.

Die eigentliche Lektion ist deshalb vor allem konzeptionell: KI ist ein außerordentlich begabter Texter ohne eigenes Faktenbewusstsein. Wer das verinnerlicht, stellt automatisch klügere Fragen, liefert mehr Kontext für den Prompt und prüft kritische Aussagen im Zweifel gegen verlässliche Quellen. Ein simpler Befehl ersetzt dieses Urteilsvermögen nicht, eine gut gestellte Frage hingegen bringt da deutlich mehr: https://www.focus.de/digital/warum-bitte-nicht-halluzinieren-bei-ki-nichts-bringt_e4c005b5-cc67-4eb9-b69d-b6ccf0b12585.html

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