Unser digitaler Jahresrückblick im Weser-Kurier: Die neue Ausgabe der Datenkolumne ist da!

Der letzte Donnerstag im Monat ist Datenkolumne-Tag: Seit fünf Jahren schon nehmen wir immer die letzte Ausgabe unserer Kolumne im WESER-KURIER zum Anlass, das digitale Jahr Revue passieren zu lassen – so auch für 2023, das nicht minder turbulent als 2022 gewesen ist.

Die erheblichen Fortschritte in der generativen KI stellen unser Leben nach wie vor auf den Kopf und viele der neu entstandenen Tools ermöglichen uns ungeahnte Kreativität, erleichtern und beschleunigen unsere Arbeit oder helfen uns auskunftsfreudig dort weiter, wo wir selbst nicht mehr weiterwissen. Doch mit der Allgegenwärtigkeit der künstlichen Intelligenz gehen auch bislang ungeahnte Risiken einher: Menschen sorgen sich um ihre Arbeitsplätze, die Cyberrisiken im Netz sind gestiegen, in Zeiten von globalen politischen Spannungen wird KI gezielt zu Desinformation eingesetzt und wenn Studierende Hausarbeiten schreiben, können Hochschullehrer die echte gedankliche Leistung kaum noch von einem Ergebnis der KI unterscheiden.

Doch auch Datenschutz und Datensicherheit waren in diesem Jahr wieder große Themen. Gleich zu Beginn des Jahres im Januar berichteten wir über im Netz kursierende Gerüchte über „Abmahnanwälte“, die ahnungslose Website-Betreiber wegen angeblichen Datenschutzverletzungen mit pauschalen Schadensersatzforderungen überhäuften und dabei auf den Zahlungswillen bei einem eingehenden Anwaltsschreiben vertrauten. Mittlerweile hat sich die Abmahnwelle zwar weitestgehend erledigt – einerseits deshalb, weil zwischenzeitlich auch Webtools aus den USA, um die es damals ging, im Wesentlichen datenschutzkonform eingesetzt werden können, andererseits aber auch, weil einige ebenjener Abmahnanwälte selbst strafrechtlich verurteilt wurden.

Im März schrieben wir zur Debatte um das drohende Verbot der Social Media-App TikTok auch in Deutschland, nachdem insbesondere aus den USA ein Spionageverdacht für die chinesische Software geäußert wurde. Jetzt, im Dezember, hat es weder ein flächendeckendes TikTok-Verbot gegeben noch hat sich der Spionage-Verdacht belastbar erhärtet. Klar ist aber allen geworden: Beim Teilen seiner persönlichen Daten im Netz und vor allem auch in Social Media muss man mittlerweile vorsichtiger denn je sein, um dem Datenmissbrauch vorzubeugen.

Erfreuliche Entwicklungen hingegen hat es im Bereich der virtuellen Realität gegeben – unserer Meinung nach der nächste große Technologiesprung nach der künstlichen Intelligenz, der sich zurzeit anbahnt. Schon die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es sein kann, dass wir uns virtuell treffen und austauschen. Was im Moment noch recht wenig authentisch über Videokonferenzen funktioniert, könnte in einigen Jahren sogar so weit sein, dass die Technologie reale Meetings zu erheblichen Teilen ersetzt und so gerade im Beruf Zeit spart und Ressourcen schont.

Das Jahr 2024 wird in Sachen Digitales sicher im Mindesten genauso spannend werden wie dieses Jahr, das sich nun so langsam dem Ende zuneigt. Einige von euch werde ich bis Sonntag noch persönlich sehen, allen anderen wünsche ich schon jetzt ein tolles neues 2024 mit vielen spannenden Herausforderungen!

https://www.weser-kurier.de/ratgeber/digitales/datenkolumne-das-waren-die-wichtigsten-digitalen-neuerungen-in-2023-doc7td7x1q9nja17rlyqebd

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